deutsch  |  english

Narbenbruchoperation



Trotz der rasanten Entwicklung der OP-Techniken und Fortschritte in der Chirurgie kommt es in 10–20 % der Langzeitverläufe nach einer Operation zu Komplikationen durch einen Narbenbruch. Ein Narbenbruch ist eine Verwölbung unter der Haut, die im Narbenbereich auftritt. Dabei hält die alte Narbe dem Druck – z.B. aus dem Bauchraum – nicht mehr stand. Die Muskulatur wird zur Seite gedrängt.

Statt konventionellen Verfahren sollte dem Implantat von Kunststoffnetzen im Narbenbereich stets der Vorzug gegeben werden. Dazu stehen den Chirurgen wie Dr. Deckstein die verschiedensten Gewebe für die verschiedenen Einsatzbereiche zur Verfügung. Erfreulicherweise ist eine Narbenbruch-Operation auch in minimal invasiver (laparoskopisch) OP-Technik möglich – der Spezialdisziplin von Dr. Deckstein.

Das konkrete Vorgehen und die Wahl des Kunststoffnetzes hängen von verschiedenen Faktoren ab:

  • Größe der Bruchpforte
  • Alter des Patienten
  • Erforderliche Belastbarkeit
  • uvm. …


Das Besondere an dieser Art der Narbenbruchoperation: Bis heute ist in der Literatur kein einziger Fall bekannt, der eine Carcinomentstehung nach Implantation eines Netzes wegen einer Hernie (Bruch) beschreibt!

Sollten Sie Beschwerden im Bereich einer ehemaligen Narbe nach einer Bauch- oder Bruchoperation vermuten oder haben, setzen Sie sich bitte unverbindlich mit Dr. Deckstein in Verbindung. In einem Beratungsgespräch werden das weitere Vorgehen und die exakte Abklärung besprochen. Somit wird die bestmögliche Behandlungsstrategie individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmt.